Die Funkengilde pflegt den Brauch des
"Funkenabbrennen". Dazu wird am Samstag vor dem ersten Fastensonntag, dem "Funkensundig“
ein riesiger Haufen aus Stroh, Holz, Weihnachtsbäumen etc. angehäuft. An einer
langen Stange befestigt wird eine als Hexe gekleidete Strohpuppe mitten in den
Haufen gestellt, die hoch aufragt und dem Szenario einen schaurigen Anblick
verleiht.
Die Bevölkerung ist schon während des Aufbaus zu Speis und Trank in die
Funkenbar eingeladen. Am Funkensundig wird dann nach Einbruch der Dunkelheit
der "Funken" mitsamt Hexe abgebrannt und damit die Fasnet endgültig beendet.
Ein kleines Feuer dient während dieser Tage
als wärmender Rast- und Sammelplatz. Steht der Funken dann in Flammen, so wird
dieses Feuer zum "Schibefir": Holzscheiben, die in der Mitte ein Loch
aufweisen, werden auf einen Holzstecken gesteckt und ins Feuer gehalten. Wenn
die Ränder der Scheiben glühen, wird die Scheibe auf die Scheibenbank
geschoben und ins Feuer geschleudert. Hierbei werden dann Begebenheiten aus
der Fasnetszeit in Form eines Spruches zum Besten gegeben: "Scheibi, Scheiba,
Scheib uff di Bah, wem soll die Scheibe goh?
Im Jahre 2004 wurde diese Gruppe offiziell
in den Narrenverein aufgenommen.

Unser Gruppenführer und Stellvertreter:
| Hans-Peter Stemmer, Markus Felix und Florian Wildi (
2000-2005 ) |
| Tobias Wildi und Tobias Felix ( 2006-2009 ) |
| Matthias Schäfer und
Tobias Felix ( seit 2010 ) |
Mimmenhausen, den 02. Jan. 2010